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von Kai Lindman

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Es ist schon reichlich spät in diesem Jahr, um sich noch einen Kalender zu kaufen, ist doch fast ein Viertel dieses erinnerungsträchtigen Jahres schon vorbei. Vielleicht aber lohnt es sich doch noch, diesen Kalender zu erwerben.

Pete Jones hat nämlich aus seinem gewal-tigen Werk „Makro Money“ zwölf Abbildungen von Frauen ausgesucht und diese zu ei-nem höchst interessanten und ungewöhnlichen Kalender zusammengestellt.

Warum nur Frauen? Nun, in diesem Jahr ist es hundert Jahre her, dass in Deutschland Frauen wählen und sich wählen lassen dürfen. Dennoch dauerte es noch bis Ende der 1960er Jahre, bis Frauen ohne Erlaubnis ihrer Väter oder Ehemänner einer Beschäftigung nachgehen, eigenes Geld verdienen oder ein eigens Konto eröffnen durften. Aber erst ein eigenes Konto und eigenes Geld versprechen und garantieren Unabhängigkeit. Daran soll dieser Kalender vor allem die Männer erinnern.


Jeder Monat ist auf eine lose Karte gedruckt, deren leere Rückseiten auch eine Verwendung als Postkarten zulassen. Die 12 Monatskarten stecken zusammen mit einer Titel-, einer Vorwort- und einer Registerkarte in einer Plastikschachtel, die es erlaubt, den geschlossenen Kalender wie ein Buch im Regal unterzubringen.

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Die Schachtel ist aber auch gleichzeitig ein Aufsteller für die Monatskarten, damit man sie bequem auf dem Schreibtisch platzieren kann.

Erwerben kann man den Kalender direkt beim Künstler unter der Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Siehe auch: Kai Lindman - Die Sammlung Jones - Makro Money, Heft 20-2018, S. 29